Sandra Kiriasis

Der Bobsport

Die Geschichte des Bobsports  |  Die Regeln  |  Die Bobbahnen


Die Geschichte des Bobsports

Der vermutlich erste "Bob" war eine Kombination von zwei Schlitten mit einem Sitzbrett. Wer diesen konstruierte, ist nicht genau belegt. Verschiedene Quellen bestimmen den Engländer William Smith, andere wiederum meinen, der Erfinder wäre ein Amerikaner names Stephen Whitney, gewesen. Eines aber ist sicher, die Anfänge des Bobsports liegen in der Schweiz, in St. Moritz. Der Schmied Christian Mathis baute 1889 den ersten richtigen Bob. Erste Rennen fanden 1892 statt und die erste Bahn wurde 1903 ebenfalls in St. Moritz als Naturbahn gebaut. In Deutschland erfreute sich dieser winterliche Rennsport ebenfalls schnell großer Beliebtheit. 1907 gab es in Oberhof (Thüringer Wald) die erste deutsche Bahn. Im Jahr 1911 gründete sich der Deutsche Bob- und Schlittensportverband.
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Gelenkt wird der Bob durch den Piloten mittels Steuerseilen zum vorderen Kufenpaar. Die Bremserin ist für das Anhalten zuständig. Mittels der sogenannten "Rechenbremse" kann sie die Fahrt gegebenenfalls verlangsamen und den Bob nach der Zieldurchfahrt zum Stehen bringen. Zutreffender ist allerdings die Bezeichnung "Anschieberin"! Denn beim Start darf die gesamte Besatzung den Bob bis zu 15 Meter (Gefälle 2%) anschieben und springt dann auf Kommando der Pilotin in den Schlitten. Die "Bremserin" springt zuletzt in den Bob. Die Pilotin sollte den Bob auf der Ideallinie und möglichst ohne Berühren der Banden ins Ziel steuern. Die Zeit wird von zwei elektronischen Zeitnahmen auf 1/100 Sekunden gemessen. Handstopp ist zugelassen, erfolgt aber nur in Notfällen. Nach einem Sturz darf die Mannschaft wieder einsteigen, muss aber die Ziellinie im Bob durchfahren. Sieger ist das Bobteam mit der besten Gesamtzeit aus zwei bzw. vier Durchgängen.
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Die Regeln des Bobsports

Der Bob ist ein aerodynamisch konstruierter Spezialschlitten aus Glasfaser und Stahl, der auf seinen vier Stahlkufen Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erreicht. Die gefederten, einzeln aufgehängten Kufen müssen mindestens 4 mm breit sein. Die Bobbreite ist mit minimal 680 mm und maximal 700 mm vorgeschrieben. Maximal darf ein Zweierbob 2700 mm lang sein. Das Höchstgewicht mit Besatzung ist festgeschrieben. Es beträgt für den Damen-Zweier-Bob 340 Kilogramm. Unter Beachtung des "lebenden Gewichts"" der Besatzung darf der Bob bis zum Limit mit fest verbundenem Ballast beschwert werden. Weitere Abmessungen und Mindest- bzw. Maximalmaße (auch für die Kufen) sind im Regelement der FIBT (Weltverband) verankert. Abweichungen haben unweigerlich Sanktionen zur Folge.

Sandra Kiriasis | Bobsport - 19. Jahundert Gelenkt wird der Bob durch den Piloten mittels Steuerseilen zum vorderen Kufenpaar. Die Bremserin ist für das Anhalten zuständig. Mittels der sogenannten "Rechenbremse" kann sie die Fahrt gegebenenfalls verlangsamen und den Bob nach der Zieldurchfahrt zum Stehen br"! Denn beim Start darf die gesamte Besatzung den Bob bis zu 15 Meter (Gefälle 2%) anschieben und springt dann auf Kommando der Pilotin in den Schlitten. Die "Bremserin" springt zuletzt in den Bob.
Die Pilotin sollte den Bob auf der Ideallinie und möglichst ohne Berühren der Banden ins Ziel steuern. Die Zeit wird von zwei elektronischen Zeitnahmen auf 1/100 Sekunden gemessen. Handstopp ist zugelassen, erfolgt aber nur in Notfällen. Nach einem Sturz darf die Mannschaft wieder einsteigen, muss aber die Ziellinie im Bob durchfahren. Sieger ist das Bobteam mit der besten Gesamtzeit aus zwei bzw. vier Durchgängen.

Die Bobbahnen

Die Bobbahn ist eine rinnenförmige Strecke mit einem Gefälle zwischen 8 und 15 Prozent. Diese Bahn, die entweder aus künstlich erzeugtem oder natürlichem Eis besteht, muss mindestens 1200 Meter lang sein und für Wettbewerbe mindestens fünf stark überhöhte Kurven mit einem Radius von 25 Metern und fünf Meter hohen Seitenwänden haben. Die Kurven müssen so berechnet sein, dass bei einer Durchfahrt von drei Sekunden die maximale Fliehkraft nicht stärker wirkt als die vierfache Fallbeschleunigung (4g, entspricht etwa dem vierfachen Körpergewicht). Auf den Geraden ist die Fahrbahn (Sohle) höchstens 1,40 Meter breit, der Seitenschutz (Bande) mindestens 50 Zentimeter hoch. Auf dem 15 Meter langen Startstück beträgt das Gefälle nur zwei Prozent. Die wohl bekannteste Natureisbahn steht in St. Moritz/Schweiz, eine der schönstgelegenen Kunsteisbahnen liegt in Winterberg/Deutschland, die mit einem einmaligen Panorama ist in Innsbruck (Igls)/Österreich und die wohl anspruchsvollste findet man in Lake Placid/USA. Die Jüngste steht in Cesana, nahe Turin, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2006.
Sandra Kiriasis | Bobbahn-Altastenberg

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